Infos-Blaubeuren

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Zum fröhlichen  Nix  Kleinkunst mitten in Blaubeuren Facebook / Nix Zur Feschtagsmusik

Fr o3. Nov, 20 Uhr

Gwennyn  


In ihrem neuen Programm (neue CD “Avalon”) gibt die bezaubernde Sängerin aus der Bretagne wie von Zauberhand ihre Geheimnisse preis und öffnet uns die Tür zu einer Parallelwelt, wo kleine koboldartige Wesen - Korrigans oder Viltansou - im Unterholz der Argoat auftauchen. Da werden die Reiterzüge von Artus und seinen Ritter zum Leben erweckt, die verschiedenen Seelen der Landandieres de Nuit (nächtliche Wäscherinnen) rufen den Passanten nach Mitternacht herbei und betörende Feen umlagern den Platz am Brunnen ... Mit ihrer klaren und sinnlichen Stimme lädt Gewennyn ein in eine Welt voller Träume und Emotionen. Moderner hitverdächtiger Kelten-Pop, der durch ein ausgezeichnetes Ensemble an Musikern zum Leben erweckt wird. Ein bißchen Sorgen mache ich mir wegen unseren Nachbarn, denn wenn die Band erstmal abgeht, wird's schwer die Handbremse zu ziehen. (15 €)


Sa o4. Nov, 20 Uhr

Mehlprimeln  Bayrisches Musik-Kabarett mit Kult-Status


Das Markenzeichen von Reiner und Dietmar Panitz sind die Mehlprimeln: Wildblumen, widerstandsfähig, standorttreu, etwas haarig aber mit ganz besonderem Reiz. Nichts fürs Gewächshaus, nicht zum Eintopfen geeignet. Mit Texten und Liedern gegen die Bedrohung ihres heimatlichen Donaurieds durch Bombenabwurfplatz, Magnetschwebebahn, Atomkraftwerk (Hände weg vom Donauried!) fing es vor 40 Jahren an. Seitdem sind sie als Musik-Kabarettisten auf den deutschsprachigen Bühnen unterwegs. Mal subtil und hintersinnig, mal mit stechendem Witz oder entlarvender Parodie, dann wieder mit geschliffenem Gedicht oder blankem Nonsens und häufig mit bitterböser Satire weisen sie auf die ständigen Ärgernisse und Bedrohungen hin und würzen alles mit reichlich Gesang und virtuoser Musik. Denn Witz und Humor, Gesang und Musik machen das Leben lebenswert! Dies alles gibt es bei den Мehlprimeln reichlich und in höchster Qualität vom barocken Bellmanlied über das Lob der schönen Frauen bis zur gerockten Volksmusik.

Referenzen: Unzählige Vorstellungen und Gastspiele in den bekanntesten Kleinkunstbühnen und in großen Theatern von Hamburg bis Meran, von München bis Baden-Baden; seit 1980 Auftritte mit Hildebrandt, Schneyder, Polt, Hüsch; Fernsehaufzeichnungen, Radiomitschnitte, LPs, CDs und Bücher. “Dialektpreis Bayern 2017” verliehen durch Kultusmister Ludwig Spaenle und Heimatminister Markus Söder (17 €)


So o5. Nov, 15 Uhr

Corx & Murx  Die Zauberclowns für Kinder …


Unsere Zauberclowns bieten einmal mehr eine Zaubervorstellung der ganz besonderen Art. Denn Zauberlehrling Murx und auch der große, alte Zaubermeister Corx benötigen immer wieder die Unterstützung der Kinder, die dadurch quasi selbst zu Zauberern werden. Eine Stunde Spass, Freude und gute Unterhaltung sind garantiert. Geeignet für Kinder von 3 - 11 Jahren. (4 €)


Do o9. Nov, 19.30 Uhr

+ Fr 10. Nov, 20.oo Uhr

Die Präsidentinnen  


Viel zu wenig Theater im Nix, gel. Das wird jetzt geändert! In Werner Schwabs bitterbösem Drama „Die Präsidentinnen“ sinnieren drei vom Leben vergessene Frauen über die Untiefen ihrer Existenz und hängen ihren ungelebten Träumen nach. Dabei gerät die scheinbar harmonische Welt der drei zunehmend aus den Fugen. Ist man gerade noch amüsiert, so bleibt einem im nächsten Moment schon das Lachen im Halse stecken. Die drei Lehrer Sebastian Gengnagel, Alexander Klein und Matthias Peppel aus Blaubeuren, Ulm und Tübingen verkörpern diese drei Frauen, da ihnen die Bühne des Unterrichts nicht genügt. Die drei Philologen unterrichten Deutsch, Griechisch und Latein und sind begeistert von der extremen Sprache des Dramatikers Schwab, der gnadenlose Lebenswahrheiten jenseits der Geschlechter offenlegt. Als „Präsidentinnen“ möchten sie vorführen, welche Abgründe in der menschlichen Existenz schlummern. (Hut)


Sa 11. Nov, 20 Uhr

Tilufa   Nordafrikanische Session-Tanz-Combo; feat. Berthold Fischer


Mit Nordafrika verbindet man im allgemeinen die arabische Kultur, doch speziell diese Region birgt eine unglaubliche musikalische Vielfalt: Flamenco verbindet sich mit arabischen Skalen, die Melancholie französischer Chansons trifft auf afrikanische Rhythmen. Den Kern von TILUFA bilden drei Musiker/Sänger aus Algerien: Boualem Ait Atmane, Rachid Benachour und Sid-Ahmed Serour. Getragen von einer eingespielten Rhythmusgruppe (Gerda Rieder Percussion und Vincent Vialard am Bass), dient deren Musik als Basis für gemeinsame Improvisationen mit jazzigen Saxofoneinlagen des Blaubeurer Vorzeigesaxofonisten Berthold Fischer und rockigen Gitarrensoli vom geschätzten Kollegen aka Widdle. Was dabei entsteht ist eine hochlebendige und emotionsgeladene Partymusik, die Brücken zwischen den Kontinenten schlägt und das Publikum von den Stühlen reißt. (15 €)


Sa 18. Nov, 20 Uhr

Sarah Lesch  


Sarah Lesch (*1986) gehört zu jenen deutschsprachigen Liedermacherinnen, die sich mit ihren nicht selten gegen den Strich gebürsteten, provokanten und zuweilen brisanten Liedern einen festen Platz in der hiesigen Liedermacherszene erobert haben. Frische Lieder mit forschen Gedanken und eigenwilliger Poesie, abseits der zahlreichen Liedermacherklischees, dafür mit unverwechselbarem Stil. Ein bisschen punkig zuweilen und oft auch bewußt quer gedacht. Sie lebt und arbeitet heute in Leipzig und zählt seit Jahren zu den umtriebigsten und produktivsten Liedermachern: Preisträgerin des  Troubadour Chansonpreises, des  FM4 Protestsongcontests, des  Preises der Hanns-Seidel-Stiftung  (Songs an einem Sommerabend) sowie des  Udo-Lindenberg-Hermann-Hesse-Panikpreises 2016. Jetzt mit neuem Album, ihrem dritten, unterwegs "Da Draussen". (14 €)


So 19. Nov, 19.30 Uhr

Arnulf Rating  “AKUT”   Einer unserer ganz großen Kabarettisten!


Und das in jeder Hinsicht! Wenn Arnulf Rating, den der ein oder andere noch von den “3 Tornados” kennen dürfte, sich seinen Stapel Zeitungen packt, geht die Karussellfahrt auf dem Medienrummel los. Nachrichten können ja im Hirn schneller verlöschen als die Pixel auf dem Schirm. Und wir merken: Dreimal täglich googeln reicht nicht. Die Suchmaschine liefert alles - nur keine Haltung. Denken müssen wir immer noch selber. Und das kann sogar Spaß machen! Akut droht die Flüchtlingswelle unser Resthirn wegzuspülen. Besoffen vom Gutmenschentum unserer neuen Willkommenskultur vernebeln wir uns gern die Ursachen: Unser Kampf gegen den Terror ist befeuert vom Terror unserer Sucht; der Sucht nach Öl (wir können nicht ohne!), Wohlstand, Aktion ... Unser aggressives Treiben lebt von Beschaffungskriminalität. Da empfiehlt sich: Abschalten. Durchatmen. Einfach mal schauen, was auf der freien Wildbahn so rumläuft. Und mit einem Mal ist die Welt wieder richtig bunt. Gleich nebenan findet Arnulf Rating originelle Figuren und Kostümvorschläge aus der Serie “Leben live”. Der Wahnsinn ist mitten unter uns! Das kann man nicht erfinden. Das muss man sehen! Arnulf Rating erhielt die wichtigsten deutschen Kabarettpreise und ist regelmässig in vielen Kabarettsendungen im Deutschen Fernsehen zu sehen. Jetzt tatsächlich auch im “Nix” - große Freude! (15 €)


Fr 24. Nov, 19.30 Uhr

Rattle Snake “unplugged”  Rockige Local Heroes


Southern Rock gibt es nicht nur in den Südstaaten der USA. Auch „Rattlesnake“, unsere Local Heroes aus Blaubeuren, haben sich diesem Genre verschrieben. Ob beim Hirschgassen-Fest oder auf der Sommerbühne - wenn „Rattlesnake“ loslegt, geht’s ab. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, können die Herrn auch anders: Zwischen Retro und Moderne, „unplugged“ mit Akustik-Set, zum Zurücklehnen und Zuhören, offerieren sie uns die Songs der Black Crows, den Allman Brothers oder Blackberry Smoke. Wobei man sich so ganz ohne „moderate“ E-Gitarre als Klapperschlange schwer tut. (Hut)


Sa 25. Nov, 20 Uhr

Leonard Cohen Project  Love & Hate - die besten Cohen-Songs


Songs of Love and Hate ... ist ein Studio-Album des kanadischen Musikers und Schriftstellers Leonard Cohen aus dem Jahr 1971. Da sich dieses Thema aber wie ein roter Faden durch beinahe alle seine Werke zieht, wurde es zum Titel der ersten gemeinsamen Produktion des Leonard-Cohen-Projects. Die Gitarristen Manuel Dempfle, Jürgen Gutmann und Thomas Schmolz spielen bevorzugt die frühen Cohen-Lieder, die noch ohne große orchestrale Begleitung maßgeblich von der markanten Stimme und der Gitarrenbegleitung Cohens geprägt sind. Ein Konzert des Ludwigsburger Trios ist bestes Entertainment und "von Hand gemacht". Denn die drei Gitarristen spielen ohne technische Manipulationen. Dennoch - oder gerade deshalb - klingen die Lieder wie "Suzanne", "Famous Blue Raincoat", "Bird on the Wire", "So long, Marianne" ... absolut glaubwürdig und überzeugend - echt und doch ganz anders. (15 €)


Do 30. Nov, 19.30 Uhr   

Binser   Publikumsliebling und bayrischer Musikkabarettist


Ehre wem Ehre gebührt - die Vorpremiere des neuen Programms im Nix! Helmut A. Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, volksnah, humorvoll und zünftig, sein Bühnenauftritt so lässig und selbstverständlich als hätte er nie etwas anderes gemacht. Aus dem Kofferraum seines alten Daimler-Benz holt er Gitarre und Ziehharmonika und schon gehts los mit vielen großen und kleinen Anekdoten aus Binsers scheinbar beschaulichem Lebensumfeld. Nun präsentiert er uns sein nagelneues viertes Bühnenprogramm „Ohne Freibier wär das nicht passiert…“ und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen, der ganz nebenbei mehr und mehr Fernsehpräsenz erlangt. (15 €)